Phase Trigger Sensoren

Die Auswahl des richtigen Sensoren-Typs hängt davon ab, wie am besten das Ereignis automatisiert wahrgenommen werden kann, bzw. wie das Orten des Objektes am besten gelöst wird.
Optoelektronische Sensoren können als Lichtschranke oder als Taster arbeiten. Solange Lichtschranken dadurch aktiviert werden, dass der Lichtstrahl vom Objekt unterbrochen wird, merken Taster die Nähe des Objektes. Beide Sensor-Typen können abstände von wenigen Millimetern bis mehreren Metren überwachen. Lichtschranken, die mit reflektiertem Licht arbeiten, brauchen einen Reflektor.

Die verwendete Licht-Art kann sein:

Rotlicht
Infrarotlicht
LASER -Lichtstrahl

Eine ausführlichere Beschreibung der Typen siehe weiter unten.

Die meisten optoelektronischen Sensoren besitzen ein Bedienelement um den Schaltabstand einzustellen.
Bei schnellen Ereignissen soll die Reaktionsgeschwindigkeit des Sensoren-Modells besonders beachtet werden, um sicher zu stellen, dass das Objekt mit Sicherheit wahrgenommen wird.
Die Eigenschaften und Leistungen der Sensoren entnehmen Sie aus dem Datenblatt des jeweiligen Sensoren-Typen.

 

Die Artikelnummer von Sensoren wird wie folgt aufgebaut:

[Abtastmethode] – [Abstand] – [Licht-Art]

Abtastmethode:

RL = Reflex / Taster
RR = Retro-Reflex / Schranke mit Reflektor
FO = Gabel-Lichtschranke

Abstand in [cm]:

0010 = 10cm
0020 = 20cm
0050 = 50cm
0100 = 1m
0600 = 6m
1200 = 12m

Licht-Art:

R = Rotlicht
I = Infrarotlicht
L = LASER

Beispiel:
RR-0600-R = Reflexschranke (inkl. Reflektor) mit Rotlicht für 6m Arbeitsabstand
RL-0050-I = Reflextaster mit Infrarotlicht für 50cm Arbeitsabstand

Die Sensoren und die Reflektoren besitzen eine Halterung mit einer ¼ -Zoll-Gewindebohrung und können so an einem handelsüblichen Stativ befestigt werden.

Bitte beachten Sie, dass LASER-Licht das Auge verletzen kann, wenn man direkt in den Lichtstrahl blickt!

Bitte beachten Sie, dass nur mitgelieferte oder nachbestellte Sensoren an Phase Trigger angeschlossen werden sollten, andere, nichtgeprüfte Typen können zu Fehlfunktion führen, oder gar das Gerät beschädigen!

 

Reflexschranken

Reflexschranken arbeiten mit Rotlicht oder Laserlicht. Sender und Empfänger sind in einem Gehäuse untergebracht und benötigen zur Funktion einen Reflektor. Wird der Lichtstrahl zwischen Sensor und Reflektor durch ein Objekt unterbrochen, schaltet der Ausgang. Durch die eingebauten Polarisationsfilter können auch glänzende Objekte wie Spiegel und verchromte oder spiegelnde Oberflächen sicher erkannt werden.

Reflextaster

Sender und Empfänger sind bei diesen Sensoren in einem Gehäuse untergebracht. Der vom Sender ausgestrahlte Lichtstrahl wird von der Oberfläche des zu erkennenden Objektes reflektiert. Vom Empfänger wird ein Teil dieses Lichtes aufgefangen und über eine im Sensor eingebaute Auswerteelektronik als Signal zum Schalten verarbeitet. Helle Objekte reflektieren das Licht besser als dunkle und können daher in einem größeren Abstand erkannt werden.

Gabellichtschranken

Bei Gabellichtschranken sind Sender und Empfänger in einem Gehäuse als Schranke angeordnet. Wird der aktive Lichtstrahl zwischen Sender und Empfänger unterbrochen, schaltet der Ausgang. Durch die Verwendung von sichtbarem Laserlicht ist der Sensor sehr einfach auf das Objekt auszurichten. Der feine Lichtstrahl erzeugt einen Lichtfleck mit sehr kleinem Durchmesser über die ganze Gabelweite. Dadurch können kleinste Teile, Löcher, Nuten oder Kerben erkannt werden.